Transparente Hülle für die Hobonichi Techo HON – Agenden: Schutz vor Schmutz und Möglichkeit zum individualisieren indem Fotos oder Dekoelemente zwischen Agenda und Hülle gesteckt werden.
nicht kompatibel als Hülle für PVC-, Leder- oder Kunstledereinbänden
Kontakt kann Material und Qualität beeinträchtigen
Masse: H222 x B332 mm
Marke
Hobonichi
HobonichiDie Wurzeln von Hobonichi liegen nicht in der Schreibwarenbranche, sondern beim japanischen Künstler Shigesato Itoi und seinem 1998 gegründeten Online Magazin „Hobo Nikkan Itoi Shinbun“. Sinngemäss heisst dies „Fast tägliche Itoi-Zeitung“, Kurzform „Hobonichi“. 2001 dann die Idee für einen eigenen Terminkalender. Man wollte einen Kalender entwickeln, den die Mitarbeiter und die Leser selber benutzen würden. Alle durften ihre Vorschläge einbringen. So hatte Hobonichi schon früh eine eigene Community. Am 5.Oktober 2001 die erste Ausgabe des „Original“, Format A6. Viele Eigenschaften des heutigen Hobonichi Techo waren damals schon vorhanden: eine Seite pro Tag, sehr dünnes und doch robustes Papier (Tomoe River), neutrale Raster statt Formulare, Zitate am unteren Seitenrand, flach aufschlagbare Bindung.Ein wichtiger Teil der Hobonichi Geschichte ist die Art, wie das Unternehmen den Techo weiterentwickelte. Fast jedes Jahr wurden Details aufgrund von Rückmeldungen aus der Community verändert. Mit zunehmendem Erfolg wurde der Kalender vom eigentlichen Planer zu einem Designobjekt. 2009 führte Hobonichi den „Cousin“ ein, gleich wie der Techo „Original“, aber im Format A5. Zum 10-jährigen Jubiläum kam 2011 der „Weeks“ dazu. Schlank, leicht, kompakt und fokussiert auf die Wochenplanung. Ab 2013 wurden die Hobonichi Produkte auch international verkauft. Für die Vermarktung spielten die Sozialen Medien wie Instagram eine grosse Rolle. Fast jährlich wurden neue Typen und Formate eingeführt. Aus einem Nischenprodukt wuchs eine globale Marke. War die Auflage 2001 nur 12‘000 Exemplare, so waren es 2026 rund 1,14 Millionen Stück! 2016 ging das Unternehmen in Japan an die Börse.. Hobonichi erkannte irgendwann, dass viele Nutzer ihren Techo gar nicht primär als Terminplaner verwendeten. Sie klebten Fotos ein, zeichneten und dokumentierten Mahlzeiten und Reisen, führten Tagebuch, sammelten Erinnerungen oder notierten Ideen. Shigesato Itoi bezeichnete den Hobonichi schliesslich als „Life Book“. Die Idee dahinter: der Planer soll nicht vorschreiben, wie das eigene Leben organisiert werden muss. Er stellt lediglich einen Raum bereit, in dem man das eigene Leben festhalten kann. Deshalb: mehr gerasterte Seiten statt Seiten mit Formularen. Das ist wahrscheinlich der wichtigste Unterschied zwischen Hobonichi und den klassischen Planermarken.